CNAME steht für Canonical Name und ist ein DNS-Eintrag, der es ermöglicht, eine Domain oder Subdomain auf einen anderen Domain- oder Subdomain-Namen zu verweisen. Ein CNAME-Eintrag besteht aus zwei Teilen:
- Alias-Name: der Name, für den die Abfrage gestellt wird
- Canonical-Name (Ziel): der Name, auf den verwiesen wird
Wird eine DNS-Abfrage für den Alias-Namen gestellt, liefert das DNS als Antwort den Canonical-Namen zurück. CNAME-Einträge werden häufig verwendet, um Alias-Namen für Domains oder Subdomains bereitzustellen.
Wichtig dabei: Ein CNAME-Eintrag verweist nicht direkt auf eine IP-Adresse, sondern auf einen anderen Domain- oder Subdomain-Namen. Dieser wird dann seinerseits aufgelöst, um am Ende die IP-Adresse des tatsächlichen Servers zu ermitteln.
Wie ein CNAME-Eintrag aufgelöst wird
DNS-Abfrage startet hier CNAME-Eintrag zeigt hierhin Tatsächliche IP-Adresse
Beispiel eines CNAME-Eintrags:
| Name (Alias) | Typ | Ziel (Canonical Name) |
|---|---|---|
| mail.example.de | CNAME | zielname.hornetsecurity.com |
So sieht der Eintrag in Ihrer DNS-Zone aus:
Warum brauche ich einen CNAME für DKIM?
DKIM (DomainKeys Identified Mail) signiert ausgehende E-Mails kryptografisch. Empfangende Mailserver prüfen diese Signatur, indem sie den öffentlichen Schlüssel abrufen, der im DNS der Absenderdomain veröffentlicht ist.
Da Hornetsecurity die DKIM-Signierung für Ihre Domain übernimmt, wird der zugehörige Schlüssel auch von Hornetsecurity verwaltet und in unserem DNS bereitgestellt. Damit empfangende Server den Schlüssel unter Ihrer Domain finden, hinterlegen Sie in Ihrer DNS-Zone einen CNAME-Eintrag: Dieser verweist von Ihrer Domain auf den entsprechenden Eintrag bei Hornetsecurity. Fragt ein Mailserver den DKIM-Schlüssel Ihrer Domain ab, folgt er dem CNAME und erhält den bei uns hinterlegten Schlüssel.
Der Vorteil dieses Verfahrens: Hornetsecurity kann die DKIM-Schlüssel zentral verwalten und bei Bedarf erneuern (Key Rotation), ohne dass Sie Ihre DNS-Einträge jedes Mal anpassen müssen. Der einmalig gesetzte CNAME-Verweis bleibt dabei unverändert gültig.