Je nach Szenario eines simulierten Angriffs können E-Mails Dateien mit Makros enthalten.
Makros sind kleine Programme oder Befehlsfolgen in Dateien, zum Beispiel in Microsoft-Office-Dokumenten. Sie können bestimmte Aktionen automatisch ausführen. Deshalb können Makros in echten Angriffen missbraucht werden, um schädliche Aktionen auf einem Gerät auszuführen.
Diese Szenarien prüfen, ob Benutzer potenziell gefährliche Aktionen ausführen.
Ein Makro gilt erst dann als ausgeführt, wenn der Benutzer die Ausführung des Makros aktiv startet und anschließend bestätigt.
Das reine Öffnen der E-Mail oder der angehängten Datei reicht dafür nicht aus.
Wann wird ein Makro als ausgeführt gezählt?
Ein Makro wird erst dann als ausgeführtes Makro in die Statistik aufgenommen, wenn folgende Schritte erfolgt sind:
- Der Benutzer öffnet die angehängte Datei.
- Der Benutzer startet die Ausführung des Makros.
- Der Benutzer bestätigt die Ausführung des Makros.
Erst nach dieser Bestätigung wird die Aktion protokolliert und in der Statistik berücksichtigt.
Was zählt nicht als ausgeführtes Makro?
Folgende Aktionen gelten noch nicht als ausgeführtes Makro:
- Der Benutzer öffnet die E-Mail.
- Der Benutzer öffnet den Anhang.
- Der Benutzer sieht einen Hinweis zur Makroausführung, bestätigt diesen aber nicht.
Warum wird das erfasst?
Die Erfassung hilft dabei, das Verhalten von Benutzern in simulierten Angriffsszenarien auszuwerten.
So kann geprüft werden, ob Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen im Bereich Phishing und Social Engineering wirksam sind.