In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Allowlist für den Security Awareness Service in Kerio Connect einrichten.
Durch die Allowlist stellen Sie sicher, dass simulierte Phishing-E-Mails des Security Awareness Service nicht durch Kerio Connect aufgrund von IP-basierten Blocklist Prüfungen blockiert werden.
Hinweis
Kerio Connect wird von GFI Software betrieben. Die Benutzeroberfläche und die verfügbaren Einstellungen können sich durch Updates ändern.
Prüfen Sie daher zusätzlich die aktuelle Dokumentation von GFI Software, wenn die hier beschriebenen Menüpunkte in Ihrer Kerio Connect Version abweichen.
Voraussetzungen
Stellen Sie sicher, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Sie haben Administratorzugriff auf Kerio Connect.
- Sie kennen die aktuellen IP-Adressen oder IP-Adressbereiche des Security Awareness Service.
IP-Adressgruppe erstellen
- Melden Sie sich an der Kerio Connect Administration an.
- Navigieren Sie zu Konfiguration > Definitionen > IP-Adressgruppen
- Klicken Sie auf hinzufügen.
- Erstellen Sie eine neue IP-Adressgruppe.
- Fügen Sie die IP-Adressbereiche des Security Awareness Service hinzu.
- Speichern Sie die IP-Adressgruppe.
GFI beschreibt IP-Adressgruppen ebenfalls unter Konfiguration > Definitionen > IP-Adressgruppen. IP-Adressgruppen können in weiteren Kerio Connect Einstellungen verwendet werden.
IP-Adressgruppe als Allowlist verwenden
- Navigieren Sie zu Konfiguration > Inhaltsfilter > Spamfilter > Blocklist.
- Wechseln Sie zum Bereich Benutzerdefinierte Allowlist für IP-Adressen.
- Aktivieren Sie die Option IP-Adressgruppe verwenden.
- Wählen Sie die zuvor erstellte IP-Adressgruppe aus.
- Speichern Sie die Änderungen mit Übernehmen.
Laut GFI werden Nachrichten von Servern in dieser Whitelist nicht gegen die Kerio Connect Spamfilter geprüft, die in diesem Bereich relevant sind. Die Konfiguration erfolgt über Spam Filter > Blocklist bzw. im aktuellen Pfad über Konfiguration > Content Filter > Spam Filter > Blocklist.
Wenn E-Mails weiterhin blockiert werden
Beachten Sie, dass die IP-Whitelist in Kerio Connect laut GFI nur für die Prüfung gegen Internet Blocklists gilt. Wenn simulierte Phishing-E-Mails weiterhin blockiert oder als Spam bewertet werden, können weitere Spamfilter-Prüfungen greifen.
In diesem Fall prüfen Sie zusätzlich:
- weitere Spamfilter-Regeln in Kerio Connect
- Custom Rules unter Konfiguration > Inhaltsfilter > Spamfilter > Benutzerdefinierte Regeln
- vorgeschaltete Gateways oder Firewalls
- Webfilter oder Linkscanner
- Antivirus- oder Sandbox-Funktionen
GFI beschreibt für Fälle, in denen Custom Allowlists den Spamfilter nicht vollständig übersteuern, eine zusätzliche Regel unter Custom Rules. Dabei kann eine Nachricht anhand eines Headers als non-spam behandelt werden.
Weitere Informationen
Die aktuellen IP-Adressen, IP-Adressbereiche und Domains für den Security Awareness Service finden Sie in der Dokumentation zum Erlauben simulierter Phishing-E-Mails.